Die Bedeutung von Pufferspeichern
Die Bedeutung von Pufferspeichern beim Heizen mit Kesseln mit manueller Brennstoffzufuhr – Stückholz und Holzbriketts
Bis vor Kurzem, bevor der Einsatz von Speichertanks bei Warmwasserboilern für Holz und Holzbriketts in Zentralheizungen üblich wurde, wurden die Kessel während des größten Teils der Heizperiode deutlich unterhalb ihrer Nennleistung betrieben. Dieser Betrieb führt zu einer Reihe negativer Folgen wie reduzierter Heizleistung, Teerbildung im Kessel und der Freisetzung großer Mengen schädlicher Emissionen in die Luft. All dies führt zu unnötig hohen Heizkosten, Umweltbelastung, aufwändigerer Kesselreinigung und verkürzter Lebensdauer. Der Hauptgrund für diesen Betrieb liegt darin, dass der Nutzer bei korrekt ausgelegtem und installiertem Kessel mit Nennleistung in Perioden, in denen die Außentemperatur höher ist als die der thermischen Zone, in der sich das zu beheizende Objekt befindet, um eine Überhitzung (zu hohe Wärmeentwicklung) zu vermeiden, die Vorlauftemperatur des Wassers im Kessel meist unter den optimalen Grenzwert am Regler oder Regelventil reduziert. Unter Berücksichtigung der chemischen Zusammensetzung des Brennstoffs liegt die optimale Betriebstemperatur des Kesselauslaufs bei 75–85 °C, die Rücklauftemperatur bei mindestens 60–65 °C und die optimale Verbrennungstemperatur bei 1000–1200 °C. Ein Betrieb des Kessels unterhalb dieser Temperaturen reduziert zwar kurzfristig die überschüssige Wärme und verhindert eine Überhitzung des Hauses, führt aber gleichzeitig zu den oben genannten negativen Auswirkungen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Außentemperaturen während der Heizperiode nur an wenigen Tagen oder Wochen an der Grenze des thermischen Bereichs liegen, d. h. wenn die gesamte im Nennbetrieb erzeugte Wärme tatsächlich genutzt wird. Unter diesen Bedingungen wird der Kessel in der Praxis häufig mit einer Auslauftemperatur von 50–60 °C und einer Rücklauftemperatur von 30–40 °C betrieben, was sehr ineffizient und umweltschädlich ist. Bei der Berechnung der Nennleistung eines Heizkessels berücksichtigen die Normen hauptsächlich die thermische Zone, in der sich das zu beheizende Objekt befindet, dessen Größe, den Dämmgrad, die Nutzungsart usw. Die erforderliche installierte Nennleistung des Heizkessels wird dann anhand dieser Kriterien berechnet. Sie muss so bemessen sein, dass das Objekt auch bei den niedrigsten Außentemperaturen der jeweiligen thermischen Zone zuverlässig beheizt werden kann. In unserem mitteleuropäischen Klima liegt diese Temperatur meist zwischen -11 und -18 °C. In der Realität wird eine solche Außentemperatur jedoch nur etwa ein Drittel der Heizperiode erreicht, obwohl die Außentemperaturen kurzzeitig auf -20 oder sogar -30 °C fallen können.
Die ideale Lösung für das Problem schwankender Außentemperaturen während der Heizperiode ist der Einbau von Speichern in die Heizungsanlage. Die während des Kesselbetriebs erzeugte überschüssige Wärme wird in den Speichern erfasst und anschließend zum Heizen genutzt. So kann der Kessel während der gesamten Heizperiode unabhängig von der Außentemperatur mit seiner Nennleistung betrieben werden. Diese moderne Lösung für Heizkomfort sorgt – abhängig von der Kesselleistung und dem Speichervolumen – für ökologisches Heizen, senkt die Heizkosten deutlich und ermöglicht Ihnen thermischen Komfort nicht nur die ganze Nacht, sondern auch tagsüber, wenn niemand zu Hause ist. Das empfohlene Mindestvolumen des Speichers beträgt 55 Liter pro kWh. Für mehr Komfort empfiehlt sich jedoch ein Speicher mit 100 Litern pro kWh oder sogar mehr, sofern die räumlichen Gegebenheiten im Heizraum dies zulassen. Die Anschaffungskosten für größere Speicher sind im Vergleich zum gewonnenen Komfort und der höheren Heizeffizienz vernachlässigbar. In diesem Fall kann auch ein Heizkessel mit Nennleistungsreserve gewählt werden. Dadurch verkürzt sich die Zeit zum Aufheizen der Speicher, und gleichzeitig wird vermieden, dass das Haus auskühlt, falls der Nutzer vergisst, Brennstoff nachzufüllen oder tagsüber nicht zu Hause ist. Je nach Speichervolumen kann so eine Wärmespeicherung von 10 Stunden oder länger erreicht werden.
In einer Heizanlage mit einem Vergaserkessel mit Lambdasonde und ausreichendem Speichervolumen wird das Heizen mit Holz und Holzbriketts nicht nur zu einer äußerst effizienten, sondern auch zu einer komfortablen Heizform. Unser Unternehmen bietet eine solche Lösung mit den Vergaserkesseln von PYROGAS an. Diese sind mit einer Lambdasonde, Primär- und Sekundärluft-Servomotoren, einem robusten Brennraum aus feuerfestem Beton, der den Verbrennungsprozess bei Temperaturen von 1200 °C gewährleistet, und einer intelligenten, vollautomatischen elektronischen Steuerung ausgestattet.
Weitere Informationen zu diesen Kesseln und Speichertanks finden Sie auf unserer Website unter PRODUKTE. PYROGAS-Kessel erreichen dank der Optimierung des Abgasdurchsatzes (ORS-System) und der Wärmetauscherfläche mit Konvektoren einen Wirkungsgrad von über 91 %. Beispielsweise kann der Kessel PYROGAS 26 auch mit einer Leistung von 32 kW betrieben werden, was auch bei Frost für thermischen Komfort und Speicherkomfort sorgt, selbst wenn den ganzen Tag kein Brennstoff nachgelegt wird.
Der Einbau eines Speichers in die Heizungsanlage optimiert den Kesselbetrieb, verlängert die Lebensdauer des Kessels, erhöht die Verbrennungseffizienz und senkt den Brennstoffverbrauch.
Während der Nutzungsdauer des Kessels amortisieren sich die Investitionskosten für den Speicher nicht nur, sondern ermöglichen auch erhebliche Einsparungen bei Brennstoff- und Wartungskosten.
